Peugeot Partner Tepee mit viel Raum für Gepäck und Passagiere
Der neue Partner Tepee wird am 17. Mai in Deutschland in vier aufeinander aufbauenden Ausstattungsversionen eingeführt: "Esplanade", "Tendance", "Escapade" und "Prémium". Einmalig in dieser Klasse ist das Sitzkonzept: Anstatt mit der serienmäßigen Dreier-Sitzbank ist der Partner Tepee auch mit drei Einzelsitzen für die zweite Sitzreihe erhältlich. Dadurch ergeben sich noch individuellere Sitzkonfigurationen. Außerdem sind die Einzelsitze leichter auszubauen und zu handhaben als die ebenfalls komplett ausbaubare, im Verhältnis 40 zu 60 teilbare Sitzbank.
Bestechend praxisbezogen ist das Ablagen-Konzept, das insgesamt bis zu 170 Liter an Stauraum zur Verfügung stellt: Neben den üblichen Fächern über der Windschutzscheibe, in den Türen und der Mittelkonsole nutzt der Partner Tepee auch das Volumen des Instrumententrägers für ein mit Deckel versehenes Staufach, das sogar einen Laptop aufnehmen kann. Zur Sonderausstattung gehören zwei praktische, je sieben Liter fassende Fächer im Fußboden der zweiten Sitzreihe.
Als "Highlight" bezeichnet Peugeot das Multifunktionsdach "Zénith": Es besteht aus einer Kombination von vier einzelnen Dachfenstern und einem Dach-Unterzug. Dieser reicht von der vorderen Überkopf-Ablage bis zu einer 80 Liter fassenden Dachbox über dem hinteren Gepäckraum. Der Unterzug dient nicht nur als Ablage sondern auch als Luftkanal mit separater Luftstrom-Regelung und eigenen Ausströmern für die Fondpassagiere. Von außen ist das Multifunktionsdach an der sowohl längs als auch quer montierbaren Dachreling erkennbar.
Baut man die Sitzbank oder die Einzelsitze aus, vergrößert sich der standardmäßig 505 Liter große Kofferraum auf 3000 Liter. Damit sind dann auch schon mal größere Transportprobleme leicht lösbar. Ab der Version "Escapade" steht eine spezielle Dachablage mit zwei inneren Querträgern zur Verfügung. Mit diesem Innenträgersystem können Teile bis fast drei Meter Länge auch bei montierten Fondsitzen quasi unterm Dach hängend transportiert werden.
Crashsicherheit, ein stabiles und jederzeit kontrollierbares Fahrverhalten und zahlreiche sicherheitsrelevante Assistenzsysteme orientieren sich beim Partner Tepee an zeitgemäßen Pkw-Standards und machen ihn zu einem der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse. Ein dreigeteilter Lastpfad verteilt Aufprallenergie definiert in die Zelle, serienmäßig schützen Fahrer-, Beifahrer und Seitenairbags die Passagiere.
ESP gibt es erst ab der Version Tendance serienmäßig. Die Scheibenbremsen (vorn innenbelüftet) an allen vier Rädern werden bei einer Notbremsung von einem Bremsassistenten unterstützt, der gleichzeitig die Warnblinkanlage auslöst. Die Antriebsschlupf-Regelung ASR und ein Berganfahr-Assistenten sind benefalls an Bord.
Unter der Motorhaube des Partner Tepee arbeiten wahlweise zwei Benziner oder drei Dieselmotoren mit 1,6 Liter Hubraum. Die beiden Benziner leisten je nach Auslegung 66 kW / 90 PS oder 80 kW / 109 PS. Die HDi-Diesel gibt es in drei Versionen: Basis ist der 55 kW / 75 PS starke HDi. Zusammen mit dem 90 PS-Benziner bilden diese beiden Triebwerke die Motorisierung für den Esplanade, also die Einstiegsvariante des Partner Tepee. Der zweite HDi-Diesel mit 66 kW / 90 PS und serienmäßigem Rußpartikelfiltersystem FAP (ab September verfügbar) steht ab der Ausstattungsstufe Tendance zur Verfügung. Das Volumen-Triebwerk dürfte der HDi FAP mit 80 kW /109 PS werden, der ebenfalls ab der Version Tendance angeboten wird. Dieses Diesel-Aggregat verfügt über einen variablen Turbolader und Overboost-Funktion. Letztere erlaubt das kurzzeitige Abrufen eines erhöhten Drehmoments (260 Newtonmeter statt 240 Nm). (ar/Sm) Letzte Änderung: 14.05.2008
Peugeot Partner Tepee. Foto: Auto-Reporter/Peugeot
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