Peugeot peilt mit verbessertem 908 den Le-Mans-Sieg an
Gemeinsam mit Bosch wurde die Einspritzung und Verbrennung des Kraftstoffs verbessert, nachdem das Reglement reduzierte Luftmengenbegrenzer zur Leistungsbeschränkung vorschreibt. Der von zwei auf 1,6 Meter gekappte Heckflügel erforderte zudem eine komplett neue Frontpartie mit weniger Abtrieb, um die aerodynamische Balance wiederherzustellen.
Reifenpartner Michelin leistete ebenfalls Detailarbeit. Die Pneus sind jetzt effektiver auf die Charakteristik des Peugeot 908 HDi FAP abgestimmt. Außerdem erleichtert eine modifizierte Radaufnahme den Reifenwechsel beim Boxenstopp. Da der Le-Mans-Veranstalter "Automobile Club de l'Ouest" (ACO) die maximale Cockpit-Temperatur auf 32 Grad bei geschlossenen Sportwagen festgelegt hat, erhielt der 908 eine Klimaanlage.
Insgesamt werden vier Peugeot 908 HDi FAP am 13. Juni 2009 an den Start gehen. Der Australier Brabham wird sich den Werkswagen mit der Startnummer "9" mit zwei weiteren Routiniers teilen: Marc Gené aus Spanien und dem langjährigen Formel-1-Piloten Alexander Wurz aus Österreich. Grand-Prix-Star Sébastien Bourdais ist Teil eines rein französischen Trios, das das Auto mit der Startnummer "8" besetzen wird. Die anderen Fahrer sind Franck Montagny und Stéphane Sarrazin, die beide ebenfalls über Formel-1-Erfahrung verfügen. Die Startnummer "7" ist mit dem ehemaligen DTM-Piloten Pedro Lamy aus Portugal, dem österreichischen BMW-Sauber-Testfahrer Christian Klien und dem Franzosen Nicolas Minassian international besetzt.
Ein vierter Peugeot 908 wird vom Le-Mans-erfahrenen Team "Pescarolo Sport" eingesetzt. Dort wechseln sich die Franzosen Simon Pagenaud, Benoît Tréluyer und Jean Christophe Boullion ab. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 06.06.2009
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