Peugeot ruft 307 wegen ABS/ESP-Steuergerät in die Werkstätten

Der Peugeot ruft einen Teil seiner in den Jahren 2002 bis 2006 produzierten Modelle der Reihe 307 zurück. Wegen unterschiedlicher Zulieferer betrifft diese Aktion nur 240 000 Fahrzeuge weltweit. In Deutschland werden 80 000 Halter über das KBA informiert. Grund für die Maßnahme ist eine ungenügende Abdichtung des ABS- und ESP-Steuergerätes.

Ein möglicher Feuchtigkeitseinbruch könnte zum Kurzschluss führen und das Steuergerät und somit die ABS-/ESP-Funktion außer Gefecht setzen. Die Bremsfunktion bliebe davon unbeeinflusst und ein Warnsignal würde den Fahrer über diesen Zustand informieren, merkt Peugeot Deutschland an.

Betroffen sind die drei- und fünftürige Limousine, der Break, SW und das Cabrio CC, sofern die Fahrzeuge mit ABS- und ESP-System oder einem der beiden Systeme ausgestattet sind. In der Werkstatt wird eine Sichtprüfung darüber entscheiden, ob ein zusätzliches Steuerrelais zur Vermeidung eines Kurzschlusses eingebaut oder das Steuergerät ausgetauscht wird.

Zu den entstehenden Kosten konnte Peugeot Deutschland keine Auskunft geben. Man wollte sich auch nicht dazu äußern, welcher Hersteller die entsprechenden Geräte zugeliefert hat. (ar/nic) Letzte Änderung: 23.08.2007









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