Peugeot setzt weiter auf deutsche Zulieferer

Der PSA-Konzern (Peugeot und Citroen) wird im Gegensatz zu den Vorstellungen der französischen Regierung an seiner Einkaufspolitik festhalten und in Zukunft einheimische Zulieferer nicht bevorzugen. Dies betonte Peugeot-Markenchef Jean-Philippe Collin im Gespräch mit der "Automobilwoche": "Ich sage ganz klar: Wir halten an allen unseren Lieferanten fest. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Sorge für Lieferanten, die nicht in Frankreich ihren Sitz haben."

Collin hob zudem hervor, dass Peugeot gerade bei deutschen Zulieferern Großkunde sei: "Im Durchschnitt stammen 22 Prozent aller Teile eines Peugeot von deutschen Zulieferern." Er verstehe die Aufregung in Deutschland zu diesem Thema nicht, sagte Collin, der vor seiner Ernennung zum Peugeot-Markenvorstand Einkaufschef für die gesamte PSA-Gruppe war. "Wir bekräftigen unsere Beziehungen zu allen unseren Lieferanten. Diese Beziehungen sind sehr stabil und auf Dauer angelegt." (ar/Sm) Letzte Änderung: 08.03.2009









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