Peugeot trotz Marktanteil-Rückgangs optimistisch
Genaue Zahlen wollte Dardart traditionell nicht sagen. Doch die Fakten sind bekannt: Mit 93 394 Einheiten wurden in Deutschland rund 17 5000 weniger Pkw als im Vorjahr zugelassen und der Marktanteil sank von 3,2 Prozent auf 3,0 Prozent. Einen Rückgang, den der Peugeot-Geschäftsführer aber bereits in diesem Jahr zumindest weitestgehend wieder wettmachen will. Unter anderem mit der weiteren Stärkung des Privatkunden-Geschäfts. Ein Segment, dessen Marktanteil in 2007 zwar insgesamt von 47 auf 38 Prozent zurückgegangen ist, wo sich Peugeot aber deutlich besser als die meisten anderen Anbieter geschlagen hat. Mit 52 063 Pkw-Neuzulassungen wurden in diesem Bereich mehr als 55 Prozent der Neuwagen realisiert, der Marktanteil von 3,7 Prozent auf 4,34 Prozent erhöht. Und Direktverkäufe bringen eben mehr Erlös als stark subventionierter Absatz von Tageszulassungen.
Ebenso zufrieden zeigte sich Dardart mit der Entwicklung bei den Nutzfahrzeugen. Nach intensiven internen Vorbereitungen und der Einführung des neuen Expert wurde mit 7221 Neuzulassungen gegenüber 2006 eine Steigerung von rund 50 Prozent erreicht. Im laufenden Jahr soll durch die Einführung den beiden neuen Modelle Bipper und Partner sowie der Ausweitung des Netzes von 75 auf über 90 Nutzfahrzeug-Standorte ein 25-prozentiges Wachstum folgen, sich der Marktanteil von gegenwärtig 3,14 Prozent auf 4,22 Prozent erhöhen.
Im Pkw-Geschäft will man ebenfalls wieder zulegen und die 100 000er-Marke übertreffen. Bei den Kleinwagen sei man mit dem 207 und dem 206 sehr gut aufgestellt, was auch dadurch unterstrichen werde, dass Peugeot wieder größter Importeur in diesem Segment geworden sei. Darüber hinaus wolle man die Stellung als erfolgreichster Anbieter von Metallklappdach-Cabriolets ausbauen. Und letztendlich setze man große Hoffnungen auf den 308, der Mitte September 2007 eingeführt worden ist. Mit dem im Mai 2008 folgenden Kombi sollen dann insgesamt 8000 Einheiten von diesem Modell abgesetzt werden.
Eine der Voraussetzungen, um spätestens 2010 auch wieder 120 000 Einheiten absetzen zu können. Zwei andere werden jetzt ebenfalls angegangen. Zum einem die Erweiterung der Service-Sationen von derzeit 830 auf über 900 und die weitere Verbesserung der Produkt-Qualität. Dafür sorgen sollen unter anderem deutsche Ingenieure, die man jetzt gezielt für einen Job in Frankreich anwerben will. (ar/hhg) Letzte Änderung: 29.01.2008
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