Pischetsrieder und Stadler sagen in VW-Affäre aus

Nach Ferdinand Piëch haben auch der frühere Vorstandsvorsitzende des VW-Konzerns, Bernd Pischetsrieder, und der heutige Audi-Chef Rupert Stadler, damals Büroleiter von Piëch, als Zeugen im Prozess um die so genannte VW-Affäre ausgesagt. Beide bestritten, von den Begünstigungen für Betriebsratsmitglieder gewusst zu haben.

In dem Prozess vor dem Braunschweiger Landgericht müssen sich der ehemalige Betriebsratvorsitzende Klaus Volkert und der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wegen Untreue in 48 bzw. 40 Fällen verantworten.

Der einstige VW-Personalchef Peter Hartz hatte eingeräumt, von den Lustreisen und Geldzahlungen an Betriebsräte gewusst zu haben, um Arbeitnehmervertreter im VW-Aufsichtsrat günstig zu stimmen. Seiner Aussage nach, war er allein verantwortlich dafür und niemand sonst an der Konzernspitze habe davon gewusst. Hartz ist deswegen im Januar 2007 bereits zu zwei Jahren Haft auf Bewährung sowie einer Geldzahlung von 576 000 Euro verurteilt worden. (ar/jri) Letzte Änderung: 15.01.2008









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