Pkw-Absatz ging europaweit um zwei Prozent zurück
Deutschland verbuchte einen Absatzrückgang um elf Prozent. In Frankreich waren es drei Prozent. Hier konnten unter den deutschen Herstellern BMW (14 Prozent) und Volkswagen (ein Prozent) gegen den Trend zulegen. In Großbritannien ging der Neuwagenverkauf um zwei Prozent zurück. BMW mit sechs und Audi mit 0,5 Prozent konnten jedoch in England zulegen.
Unter den großen westlichen Absatzmärkten stach Italien mit einer Steigerung von sieben Prozent hervor. Dort gibt es bis Ende des Jahres beim Neuwagenkauf eine zweijährige Steuerbefreiung und eine Verschrottungsprämie für Altfahrzeuge. In Spanien blieben die Verkaufszahlen stabil.
Im bisherigen Jahresverlauf lag der Autoabsatz mit fast sieben Millionen Pkw leicht unter dem Vorjahresniveau (- 0,6 Prozent). Die deutschen Hersteller konnten ihren Marktanteil mit 46,2 Prozent verteidigen. Jedes zweite in Europa verkaufte Auto ist mittlerweile ein Diesel. Der neue Höchststand von 52 Prozent zeigt nach VDA-Ansicht, dass die Autokäufer mit ihrer Entscheidung für den schadstoffarmen Clean Diesel, bei dem die deutschen Hersteller führend seien, einen aktiven Beitrag zur CO2-Senkung leisten
Ungebremst stieg die Nachfrage in den östlichen EU-Ländern. In Polen legte der Markt im Mai um 26 Prozent zu, in Slowenien wurden zwölf Prozent mehr Autos als vor einem Jahr verkauft. Seit Jahresbeginn kletterte der Absatz damit um elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. (ar/jri) Letzte Änderung: 13.06.2007
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