Pkw-Absatz im November in Europa rückläufig

Der Pkw-Absatz in Europa lag im November mit 932 500 Fahrzeugen 26 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Allerdings ist beim Neuzulassungsergebnis auch eine geringere Anzahl an Arbeitstagen zu berücksichtigen. Die Verkäufe in Westeuropa gaben um 26 Prozent auf 854 700 Pkw nach. Der Pkw-Absatz in Westeuropa fiel im bisherigen Jahresverlauf (Januar bis November) um acht Prozent rückläufig aus.

Insbesondere in Spanien (-50 %), Großbritannien (-37 %) sowie Italien (-30 Prozent) fiel der Rückgang besonders stark aus. Außer in Polen (+11 %) und in Tschechien (+2 %) war der Absatz in den neuen EU-Ländern teils deutlich rückläufig. In Rumänien kam es zu einem Nachfrageeinbruch von minus 53 Prozent. Insgesamt ging der Absatz in den Neuen EU-Ländern um 23 Prozent auf 77 800 Fahrzeuge zurück.

In Frankreich wurden im November mit 145 900 Pkw 14 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen. Die Verkäufe der heimischen Pkw-Anbieter gaben um zehn Prozent nach. Die ausländischen Anbieter setzten hier 19 Prozent weniger Pkw ab.

In Großbritannien brach der Absatz im November mit 100 300 Pkw um 37 Prozent ein. Die private Nachfrage gab um 45 Prozent nach, der gewerbliche Absatz um 31 Prozent.

Auf dem spanischen Markt wurden im November mit 63 100 Pkw im Vergleich zum Vorjahresmonat nur halb so viele Pkw neu zugelassen. Die private Pkw-Nachfrage gab um 50 Prozent nach, der Absatz von Firmenwagen um 40 Prozent; das Mietwagengeschäft brach um 65 Prozent ein. In Italien lagen die Pkw-Verkäufe im November mit 138 400 Fahrzeugen 30 Prozent unter dem Vorjahresniveau. (ar/nic) Letzte Änderung: 16.12.2008









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