Pkw-Absatz in Europa im Februar um drei Prozent rückläufig
Unter den Volumenmärkten in Westeuropa konnte einzig Italien (+ sechs Prozent) zulegen, während die Verkäufe in Deutschland (-15 Prozent), in Spanien (- vier Prozent), in Großbritannien (- drei Prozent) sowie in Frankreich (- zwei Prozent) rückläufig waren. Ohne das vom Mehrwertsteuereffekt beeinträchtigte deutsche Ergebnis hätte Westeuropa allerdings ein stabiles Zulassungsergebnis erreicht.
In Frankreich wurden im Februar mit 157 700 neu zugelassenen Pkw zwei Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt. Die deutschen Hersteller steigerten ihren Absatz gegen den Markt um sieben Prozent; damit kletterte ihr Marktanteil um zwei Prozentpunkte auf gut 29 Prozent. Insbesondere BMW (+14 Prozent) konnte kräftig zulegen. Die Verkäufe der französischen Marken hingegen gaben im Februar um sieben Prozent nach.
In Großbritannien erhielt die Kauflaune der britischen Konsumenten durch die jüngst erfolgte Leitzinserhöhung einen Dämpfer. Im Februar wurden mit 73 600 Pkw drei Prozent weniger Fahrzeuge abgesetzt. Während die gewerbliche Nachfrage sich stabil entwickelte, gab die private Nachfrage um neun Prozent nach. Die deutschen Hersteller steigerten ihre Verkäufe um ein Prozent und eroberten damit einen Marktanteil von annähernd 42 Prozent.
In Italien lag der Pkw-Absatz im Februar mit 223 500 Fahrzeugen sechs Prozent über dem Vorjahresergebnis. Seit Beginn dieses Jahres fördert die Regierung in Rom die Neuanschaffung eines Pkw mit Euro 4-Norm mit einer zweijährigen Steuerbefreiung und einer Verschrottungsprämie in Höhe von 800 Euro für Altfahrzeuge. Im Zuge dieser staatlichen Förderung sei auch in den kommenden Monaten mit einer anhaltenden Neuzulassungsdynamik zu rechnen, so der Verband. In Spanien unterschritten die Pkw-Neuzulassungen im Februar mit 120 600 Pkw das Vorjahresergebnis um vier Prozent.
In den neuen EU-Ländern setzte sich die positive Entwicklung beim Pkw-Absatz im Februar weiter fort: Mit 78 800 Fahrzeugen wurden sieben Prozent mehr Pkw neu zugelassen. Insbesondere in Polen (+21 Prozent) und Tschechien (+ neun Prozent) fiel der Zuwachs kräftig aus. (ar/os) Letzte Änderung: 15.03.2007
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