Pkw-Absatz in Europa im Januar leicht unter Vorjahresniveau
In Frankreich wurden im Januar mit 162 200 Pkw sechs Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen. Die Auswirkungen des neuen, an den CO2-Ausstoß gebundenen "Bonus-Malus"-Systems wurden deutlich sichtbar. Während die einheimischen Anbieter ihre Verkäufe nahezu stabil halten konnten, war der Absatz der ausländischen Anbieter mit einem Minus von elf Prozent stark rückläufig. Die deutschen Marken verloren neun Prozent.
In Großbritannien wurden im Januar mit 162 100 Pkw zwei Prozent weniger Fahrzeuge verkauft. Die private Nachfrage gab um fünf Prozent nach, die gewerblichen Verkäufe entwickelten sich stabil. Die deutschen Marken konnten ihren Absatz um drei Prozent auf 81 200 Fahrzeugen steigern.
In Italien lag der Pkw-Absatz im Januar mit 232 200 Fahrzeugen sieben Prozent unter dem Vorjahresergebnis.
In Spanien sanken die Neuzulassungen um 13 Prozent auf 101 600 Pkw. Hier machten sich die zu Jahresbeginn geänderte Zulassungssteuer, die künftig auf den CO2-Ausstoß statt auf Motorengröße basiert, sowie die ausgelaufene Verschrottungsprämie für Altautos deutlich bemerkbar. Die private Nachfrage sank um 21 Prozent und der Absatz von Firmenwagen um sieben Prozent.
In den Neuen EU-Ländern wurden im Januar mit 101 500 Fahrzeugen 20 Prozent mehr Pkw neu zugelassen. Insbesondere in Rumänien (+35 Prozent) sowie in Polen (+25 Prozent) fielen die Zuwächse kräftig aus. (ar/nic) Letzte Änderung: 15.02.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Peugeot verkauft im Januar 6526 Fahrzeuge in Deutschland
- Absatzrückgang bei BMW
- Renault und Dacia legen im Januar um 41 Prozent zu
- Audi setzt im Januar 4,7 Prozent mehr Autos ab
- Kia Motors steigert weltweiten Jahresabsatz um 3,5 Prozent


