Pkw-Absatz in Europa steigt im August um drei Prozent
Im bisherigen Jahresverlauf lag der Pkw-Absatz in Europa mit 10,8 Millionen Fahrzeugen ein Prozent über dem Vergleichszeitraum. Die Verkäufe in Westeuropa erreichten Vorjahresniveau, der Absatz in den neuen EU-Ländern legte um 16 Prozent zu. Die deutschen Hersteller erreichten einen Marktanteil von nahezu 47 Prozent. In den Neuen EU-Ländern blieb ihr Anteil mit rund 45 Prozent ebenfalls auf hohem Niveau.
Die Dieselnachfrage in Westeuropa stieg um vier Prozent, der Absatz von Benzinern gab um fünf Prozent nach. Damit waren annähernd 53 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit einem Selbstzünder ausgestattet. Die deutschen Hersteller sind in der kraftstoffeffizienten Dieseltechnologie führend: Mehr als jeder zweite Diesel in Westeuropa trägt ein deutsches Konzernmarkenzeichen.
In Frankreich wurden im August mit 111 200 Pkw zwei Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen. Während die Verkäufe der französischen Hersteller um zehn Prozent zurückgingen, legten die ausländischen Marken um fünf Prozent zu. Die deutschen Marken steigerten ihren Absatz im Nachbarland ebenfalls um fünf Prozent auf 35 100 Fahrzeuge. Ihr Marktanteil stieg um zwei Prozent auf 31 Prozent.
In Großbritannien wurden im August mit 77 600 Pkw gleich viele Fahrzeuge verkauft wie im Vorjahresmonat. Hier sank die private Nachfrage um fünf Prozent. Die gewerblichen Verkäufe stiegen um drei Prozent. Die deutschen Marken konnten hier mit 38 500 zwei Prozent mehr Fahrzeuge absetzen.
In Italien lag der Pkw-Absatz im August mit 103 800 Fahrzeugen sieben Prozent über dem Vorjahresergebnis. Die deutschen Hersteller konnten im August mit einem Plus von zwölf Prozent ihren Marktanteil um ein Prozent auf 36 Prozent steigern.
In Spanien sanken die Pkw-Neuzulassungen im August um drei Prozent auf knapp 100 000 Pkw. Die private Pkw-Nachfrage sowie das Mietwagengeschäft waren rückläufig.
Der Pkw-Absatz in den Neuen EU-Ländern stieg um 14 Prozent auf nahezu 100 000 Fahrzeuge. Besonders kräftig fiel der Zuwachs in Polen (+20 Prozent) sowie in Rumänien (+16 Prozent) aus. Von Januar bis August stiegen die Verkäufe in den neuen EU-Ländern um 16 Prozent. (ar/nic) Letzte Änderung: 14.09.2007
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