Pkw-Absatz in Europa zieht an

Der Pkw-Absatz in Europa zieht an. Er lag mit rund 1,3 Millionen Fahrzeugen um sechs Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Verkäufe in Westeuropa legten um fünf Prozent zu. In den neuen EU-Ländern wurden zwölf Prozent mehr Neuwagen zugelassen als vor einem Jahr.

Im bisherigen Jahresverlauf lag der Pkw-Absatz in Europa mit 13,6 Millionen Fahrzeugen ein Prozent über dem Vergleichszeitraum. Die Verkäufe in Westeuropa übertrafen nur knapp das Vorjahresniveau (+ 0,3 Prozent), der Absatz in den neuen EU-Ländern stieg dagegen um 15 Prozent. Die deutschen Hersteller erreichten in Westeuropa einen Marktanteil von etwa 47 Prozent und in den neuen EU-Ländern über 44 Prozent.

Die Nachfrage nach Diesel-Pkw ist in Westeuropa weiter ungebrochen und wuchs um vier Prozent. Damit waren über 52 Prozent der in Westeuropa neu zugelassenen Pkw im Oktober mit einem Selbstzünder ausgestattet. Mehr als die Hälfte davon kamen aus deutscher Produktion.

In Frankreich wurden im Oktober neun Prozent mehr Fahrzeuge zugelassen. Die deutschen Marken um 16 Prozent zu und erreichten einen Marktanteil von knapp 28 Prozent.
Auch in Großbritannien erzielten die deutschen Hersteller mit elf Prozent Absatzsteigerung ein überdurchschnittliches Plus. In Italien legten vor allem Mercedes-Benz und Opel um 13 Prozent bzw. elf Prozent zu.

Bei den neuen EU-Ländern blieben Polen und Rumänien mit zweistelligen Zuwachsraten die wichtigsten Wachstumsmärkte. (ar/jri Letzte Änderung: 14.11.2007









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