Pkw-Absatz nähert sich langsam dem Vorjahresniveau

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Deutschland ist weiterhin rückläufig, nähert sich aber mittlerweile allmählich dem Vorjahresniveau an. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt heute (4. August 2007) meldet, wurden im Juli insgesamt 258 639 Fahrzeuge neu in den Verkehr gebracht. Das sind 2,7 Prozent weniger als im Juli 2006. Damit liegt der Absatzmarkt in den ersten sieben Monaten um 8,3 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück.

Zugewinne im zweistelligen Prozentbereich verzeichneten die Hersteller in den Segmenten Klein- und Sportwagen, während die Nachfrage nach Fahrzeugen der Oberklasse um ein Viertel zurückging. Der Trend zum Diesel hielt im Juli an. 49,3 Prozent aller neu zugelassenen Autos hatten einen Selbstzünder unter der Haube. Kräftige Zuwächse verzeichneten die Wohnmobilhersteller. Sie setzten 23,3 Prozent mehr Fahrzeuge ab als vor einem Jahr.

Bei den deutschen Pkw-Herstellern punkteten Ford durch den neuen Mondeo mit einem Plus von 16 Prozent und Smart mit 60 Prozent Zuwachs. Europas größten Autobauer VW musste ein Minus von zehn Prozent hinnehmen.

Unter den Exportmarken konnten vor allem Seat und Citroën (jeweils + 16,7 Prozent), Chevrolet (+ 15,8 Prozent), Volvo (+ 12,4 Prozent) und Fiat (+ 10,6 Prozent) sowie Renault und Dacia (+ 10,2 Prozent) Boden gutmachen. Gut lief es mit 731 neu zugelassenen Fahrzeugen auch für Land Rover - ein Plus von 28 Prozent. Bei den Japanern und Koreanern mussten alle Hersteller bis auf Suzuki (+ 8,3 Prozent) teilweise kräftige Einbrüche hinnehmen. (ar/jri) Letzte Änderung: 03.08.2007









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