Pkw-Inlandsmarkt stabilisiert sich weiter
In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres blieben die Neuregistrierungen um acht Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die deutschen Hersteller haben sich mit einem Rückgang von sieben Prozent dabei besser als die Importeure entwickelt, die einen Rückgang um neun Prozent hinnehmen mussten.
Die Inlandsorder blieben im September diesen Jahres 25 Prozent hinter dem Vorjahresvolumen zurück. Saisonbereinigt stiegen die inländischen Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat um vier Prozent.
Der Auftragseingang aus dem Ausland zog im September um vier Prozent an, von Januar bis September betrug die Zuwachsrate der Auslandsorder neun Prozent. Insgesamt wurden im September 383 000 Fahrzeuge von deutschen Werken ins Ausland geliefert, ein Zuwachs von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im bisherigen Jahresverlauf steigerten die deutschen Hersteller ihre Exporte um elf Prozent. Auf dem rückläufigen Gesamtmarkt in den USA setzten sie bis August drei Prozent mehr Fahrzeuge ab. Zudem weiteten sie ihre Ausfuhr nach Großbritannien um 21 Prozent aus und konnten ihren Export nach Russland nahezu verdoppeln.
Die Produktion blieb damit auch im September weiter auf Wachstumspfad. Insgesamt stellten die deutschen Unternehmen trotz einem Arbeitstag weniger mit 508 000 Pkw genauso viele Fahrzeuge im Inland her wie vor einem Jahr. In den ersten drei Quartalen beträgt die Steigerungsrate sechs Prozent. In ihren ausländischen Fertigungsstätten konnte sie ihre Produktion um neun Prozent ausweiten. (ar/nic) Letzte Änderung: 02.10.2007
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