Pkw-Markt in Deutschland schwächelt weiter
Unbeschadet aller Diskussionen um Klimaschutz und CO2-Emissionen haben die deutschen Anbieter (-5 Prozent) deutlich besser abgeschnitten als die Importeure, die trotz eines kräftigen Monatsendspurts einen Rückgang um 11 Prozent hinnehmen mussten, do der VDA. Die Klimaschutz-Debatte habe sich in einem vermehrten Absatz von Diesel-Pkw mit seinen überzeugenden CO2-Qualitäten geäußert. Die deutschen Hersteller steigerten ihren Dieselabsatz gegen den rückläufigen Gesamtmarkt um 5 Prozent. In den ersten 4 Monaten dieses Jahres blieben die Neuregistrierungen mit 983 000 Pkw um neun Prozent hinter dem Vorjahresergebnis zurück.
Bedingt durch die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher und der Verteuerung der Automobilnutzung unterschritten die inländischen Auftragseingänge im April 2007 das Vorjahresvolumen um drei Prozent. In den ersten 4 Monaten betrug der Rückgang sieben Prozent. Aus dem Ausland verzeichneten die deutschen Hersteller dagegen im April einen kräftigen Orderschub (+ 11 Prozent), im bisherigen Jahresverlauf legten die Bestellungen um beachtliche neun Prozent zu.
Die Pkw-Konjunktur wurde im bisherigen Jahresverlauf vom Export getragen. Mit 335 000 Fahrzeugen lag die Ausfuhr im April um 14 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Arbeitstäglich bereinigt ergibt sich ein Zuwachs von acht Prozent. Trotz des gegenüber wichtigen Währungen gestiegenen Eurokurses lieferten die deutschen Hersteller damit seit Anfang dieses Jahres zwölf Prozent mehr Personenkraftwagen ins Ausland. (ar/os) Letzte Änderung: 03.05.2007
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