Politik und Wirtschaft wollen Marktführerschaft bei Elektromobilität
Gemeinsam wollen Regierung und Industrie daran arbeiten, die Kosten künftiger Elektrofahrzeuge zur Steigerung der wirtschaftlichen Akzeptanz und Wettbewerbsfähigkeit zu senken. Wichtiger Punkt bleibt der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur mit Ladestationen. Dabei soll der Anteil erneuerbarer Energien gesteigert werden. Die Festlegung der Rahmenbedingungen für künftige Normen und Standards soll in Abstimmung mit anderen europäischen Ländern erfolgen.
Die Bundesregierung will sich außerdem dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von unter 50 Gramm pro Kilometer mehrfach auf den Gesamtflottenwert eines Herstellers angerechnet werden können. Geprüft werden soll zudem, welche Änderzungen in der Straßenverkehrsordnung zur Förderung der Elektromobilität sinnvoll sind und wie Genehmigungsverfahren, etwa für die Ladestationen, beschleunigt werden können.
Im Rahmen der Nationalen Plattform soll in einem ersten Schritt noch im Laufe des Jahres 2010 eine Zwischenbilanz der Arbeit der sieben Arbeitsgruppen gezogen und erste konkrete Vorschläge erarbeitet werden. Anschließend will sich der Bund zu konkreten finanziellen Fördermaßnahmen äußern. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 04.05.2010
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