Polizei gibt Tipps zum Schutz gegen Fahrraddiebstahl

Mit dem besser werdenden Wetter beginnt die Radfahrsaison. Damit nehmen auch die Fahrraddiebstähle zu. Die Polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2007 weist 372 045 Fälle von Fahrraddiebstahl aus. Erstmals seit drei Jahren ist damit wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Die Polizei gibt Radfahrern im Faltblatt "Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?" Tipps zum Schutz gegen Diebe.

Bevorzugte Orte für die Täter sind oft große Abstellplätze an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeitstätten. Die Chancen, ein gestohlenes Rad wiederzusehen, sind eher gering.

Deshalb beim Abstellen des Fahrrads sollten Rad und Rahmen immer an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Dafür eignen sich am besten massive Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlösser.

Den Fahrradpass sorgfältig ausfüllen und sicher verwahren. Der Fahrradpass mit eingetragener Rahmennummer hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen.

Gut sichtbar den Aufkleber "Finger weg - Mein Rad ist codiert!" anbringen. Das schreckt mögliche Fahrraddiebe ab, indem es signalisiert: Der Eigentümer hat für eine polizeiliche Sachfahndung vorgesorgt.

Das Fahrrad von Fachleuten codieren oder auf andere Weise dauerhaft individuell kennzeichnen lassen. Am besten eignet sich dazu eine eingravierte Nummer, die nur schwer entfernt und notfalls auch mit Hilfe der Kriminaltechnik wieder sichtbar gemacht werden kann. (ar/nic) Letzte Änderung: 14.04.2009









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