Populäre Vans in Bestform
• 2,5 Liter großer Topdiesel serienmäßig mit Diesel-Partikelfilter
• Zahlreiche Technik- und Komfortdetails aus dem Pkw-Programm
Mit gründlich überarbeiteten Versionen der Modellreihen Primastar und Interstar setzt Nissan ab Oktober seine jüngste Produktoffensive bei den leichten Nutzfahrzeugen und Vans fort. Neben einer angereicherten Komfort- und Sicherheitsausstattung konzentrieren sich die Änderungen auf kräftigere und schadstoffärmere Motoren sowie ein neues manuelles Sechsganggetriebe. Eher kosmetische Modifikationen erfuhr das Exterieur-Design der beiden variabel einsetzbaren Lademeister.
Im Nissan Primastar übernimmt der von Allianz-Partner Renault entwickelte 2,0-Liter-dCi mit Piezo-Common-Rail-Einspritzung und 90 oder 115 PS Leistung die Rolle des bisherigen 1.9 dCi. Darüber angesiedelt ist der 150 PS starke 2,5-Liter-dCi; zusätzlich verbleibt der 2,0-Liter-Benziner (120 PS) im Angebot. Beim größeren Interstar kommt als Ersatz für den 3,0-Liter-Turbodiesel exklusiv der modernere 2,5 dCi zum Einsatz – neben der vom Primastar bekannten 150-PS-Variante zusätzlich noch in Leistungsstufen mit 120 und 100 PS.
Alle Motoren erfüllen die zurzeit strengste Abgasnorm Euro 4. Bei identischen Verbrauchs- und Leistungswerten sank der Ausstoß an NOx (Stickoxiden) um nochmals 50 Prozent. Beim 150 PS starken 2,5-Liter-dCi setzt Nissan darüber hinaus ab Werk einen Diesel-Partikelfilter (DPF) ein. Die Serviceintervalle blieben unverändert: Alle zwei Jahre oder – je nach Motor – 20.000 oder 30.000 Kilometer sind ein Check und ein Ölwechsel fällig.
Um vor allem das Sparpotenzial der drehmomentstarken Diesel optimal auszunutzen, rüstet Nissan nun alle Primastar und Interstar mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe aus. Als Alternative bleibt ein automatisiertes Schaltgetriebe, das Gangwechsel ohne Kupplungsbetätigung erlaubt – speziell bei häufigen Fahrten in dicht befahrenen Innenstädten eine echte Komforterleichterung.
Verstärkte Verzurrösen erfüllen strenge Norm zur Ladungssicherung
Ausgehend von den Wünschen aktueller Primastar- und Interstar-Betreiber macht Nissan für beide Vans eine große Zahl neuer Ausstattungsfeatures verfügbar. Dazu zählen ein Regensensor, eine „Licht-an“-Automatik, Tagfahrlicht, eine funkgesteuerte Zentralverriegelung mit drei Bedienknöpfen sowie zwei zusätzliche Verzurrösen. Dank einer Zugkraft von 625 kN (zuvor: 500 kN) erfüllen die insgesamt zehn Ösen die Anforderungen der strengen DIN-Norm 75410 zur Ladungssicherung. Für Fahrzeuge, die von mehr als zwei Mitarbeitern einer Firma genutzt werden, stellt Nissan auf Wunsch einen dritten Schlüssel bereit.
Dem Primastar vorbehaltene Extras sind Einparksensoren am Heck und ein leistungsstärkeres Bordnetz: Neben der verstärkten Lichtmaschine (150 statt 125 Ampère) ist auch eine Vorrüstung für eine zweite Batterie vorhanden, mit der bei Bedarf die Kraft der Stromquelle von 760 auf 850 Ampère erhöht werden kann. Ein Bremsassistent, das automatische Verriegeln der Türen beim Losfahren, ein für die Montage von Reboard-Kindersitzen deaktivierbarer Beifahrerairbag sowie neue Seiten- und Kopfairbags heben das passive und aktive Sicherheitsniveau an. Eine neue Funktion erlaubt zudem das Einprogrammieren einer festen Höchstgeschwindigkeit.
Nissan Autos Letzte Änderung: 13.06.2006
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Sieg für Mercedes-AMG Homepage bei den Webby Awards
- Renault plant weltweit deutliche Absatz-Zuwächse
- Mercedes-Benz S-Klasse dominiert Luxus-Segment
- safety stars – Deutschlands beste Fahranfänger Bewerbungsfrist verlängert
- Nicht nur für Fussballfans


