Porsche-Absatz ging um 27,3 Prozent zurück
Porsche-Hauptversammlung in Stuttgart Foto. Bild:UnitedPictures
Die im Vergleich zum Absatz deutlich bessere Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr hat ihren Grund unter anderem in einem veränderten Modellmix. So entfällt einerseits ein höherer Anteil des Absatzes auf den Porsche 911, andererseits ist der Verkaufsanteil der Boxster-Baureihe deutlich gesunken, erläuterte Wiedeking. Nach den vorläufigen Zahlen wurden vom 911 rund 13 500 Einheiten (im Vorjahr 16 263) verkauft, bei den Mittelmotor-Sportwagen werden es rund 3.900 Einheiten sein und damit nahezu 6000 Stück weniger als im Vorjahreszeitraum. Beeinflusst sind die Zahlen aber auch vom Modellwechsel bei Boxster und Cayman zum Februar 2009. Vom Cayenne wurden in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres etwa 16 600 (20 638) Fahrzeuge abgesetzt.
Der Blick auf die Regionen verdeutlicht, dass sich der allgemeine Abwärtstrend in der Automobilindustrie ziemlich gleichmäßig über den gesamten Globus erstreckt. In Deutschland setzt Porsche im Berichtszeitraum voraussichtlich 4150 Fahrzeuge ab, nach 5630 Einheiten im Vorjahreszeitraum. In Nordamerika dürften es 11 850 (16 209) Fahrzeuge (im Vorjahr 16.209) sein und im Rest der Welt rund 18.000 (24 897) Einheiten.
Das offizielle Ergebnis für das erste Halbjahr veröffentlicht Porsche im März, weil im Finanzbericht noch die Volkswagen-Zahlen für das vierte Quartal 2008 zu berücksichtigen sind. (ar/jri) Letzte Änderung: 30.01.2009
Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Wolfganbg Porsche, Vorstandschef Dr. Wendilin Wiedeking und Finanzvorstand Holger P. Härter (von links). Foto: UnitedPictures
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