Porsche empört über Ultimatum

Volkswagen und das Land Niedersachsen sollen Porsche ein Ultimatum gestellt haben. Wie "Spiegel online" berichtet, soll sich der Stuttgarter Sportwagenhersteller bis morgen (29. 6. 2009) entscheiden, ob er den Fusionsplänen mit dem Wolfsburger Konzern zustimmt. Empört haben Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche Holding, und sein Stellverterter, Betriebsratschef Uwe Hück, auf den Vorstoß reagiert. "Ultimaten gehören nicht ins 21. Jahrhundert", hieß es in einer Presseerklärung. Man lasse sich nicht erpressen.

Porsche steht wegen seiner Schulden unter Druck. Zunächst hatten die Stuttgarter geplant, VW zu übernehmen, nun ist es umgekehrt. Rettung verspricht sich Porsche vom Emirat Katar, das sich am Sportwagenbauer beteiligen könnte. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 28.06.2009

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