Porsche erhöht Anteil an Volkswagen auf über 35 Prozent
Mit der höheren Beteiligung sitzen künftig auch Arbeitnehmervertreter von VW in Betriebs- und Aufsichtsrat von Porsche. Porsche ist durch die Aufstockung außerdem gesetzlich verpflichtet, ein formales Übernahmeangebot für die VW-Tochter Audi vorzulegen. Es muss in vier Wochen vorliegen. Porsche-Chef Dr. Wendelin Wiedeking betonte, man folge lediglich den Gesetzesvorgaben und habe keine Absicht, Audi aus dem VW-Konzern herauszulösen. Porsche werde daher auch nur den geforderten Mindestpreis von rund 487 Euro pro Audi-Aktie bieten. Volkswagen hat bereits erklärt, dass es seine 99,14 Prozent Audi-Anteile nicht veräußern wird.
Porsche strebt eine Beteiligung von über 50 Prozent an Volkswagen an. (ar/jri) Letzte Änderung: 16.09.2008
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