Porsche gibt Greenpeace Starthilfe

Die Porsche AG hat das Nachtreten von Greenpeace auf die überraschende "Gegendemonstration" zur Klimaschwein-Aktion der Umweltaktivisten vor den Werkstoren in Zuffenhausen gelassen genommen. Es herrsche weiterhin Dialogbereitschaft, erklärte Porsche-PR-Chef Anton Hunger die Ausführungen der Umweltschützer auf ihrer Website.

Dass man aufgrund einer sportlich aufzufassenden Gegenreaktion gleich zum "König der Klimaschweine" aufsteige, zeige allerdings, dass es Greenpeace in erster Linie um Symbolik gehe. Porsche könne jedenfalls aufgrund seiner vergleichsweise geringen Stückzahlen in der Klimadebatte kaum als Feindbild herhalten. Die "Gegendemonstration" des Autobauers zur Greenpeace-Aktion hatte bundesweit Aufsehen erregt und überwiegend positive Reaktionen hervorgerufen. Die entrollten Großplakate mit Aufschriften wie "Endlich geschafft. Greenpeace demonstriert bei Porsche. Jetzt sind wir wer" wurden als "humorige" Antwort auf die "Klimaschwein"-Etikettierung gesehen.

Den Auftritt der Umweltaktivisten hat das Stuttgarter Unternehmen trotz der Verbalradikalität im Geist des gegenseitigen Respekts gesehen. Als nach der Aktion der rosarote Cayenne der Umweltaktivisten aufgrund einer leergesaugten Batterie für die Rückfahrt nach München nicht mehr ansprang, reparierten die Porsche-Leute das Fahrzeug und reichten den Aktivisten noch Kaffee. (ar/nic) Letzte Änderung: 30.07.2007









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