Porsche: Holding als europäische Aktiengesellschaft

Nachdem Porsche auf Grund seines Pflichtangebots an Volkswagen-Aktionäre mit nur weniger als ein Prozent der VW-Aktien angeboten worden sind, plant Porsche Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking nun den nächsten Schritt - die Ausgliederung des operativen Geschäfts in eine 100-prozentige Tochter und die Umwandlung der heutigen Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG in eine europäische Aktiengesellschaft "Societas Europaea (SE)".

Er habe angesichts des über dem Angebotspreis liegenden aktuellen Börsenkurses kein anderes Ergebnis des Pflichtangebots erwartet, erklärte Wiedeking heute in einer Presseerklärung des Unternehmens. "Mit der Beteiligungsaufstockung auf über 30 Prozent haben wir unser Ziel, die traditionell engen Beziehungen zu Volkswagen weiter zu vertiefen, bereits erreicht. Zusammen mit der geplanten gesellschaftlichen Umstrukturierung des Konzerns ist Porsche damit für die Zukunft bestens gerüstet", sagte Dr. Wendelin Wiedeking. Den Erwerb angebotenen Volkswagen-Aktien beabsichtigt der Stuttgarter Automobilbauer aus der vorhandenen Liquidität zu finanzieren.(ar/Sm)
Letzte Änderung: 04.06.2007









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