Porsche Holding hält jetzt die Mehrheit an der Volkswagen AG
Aufgrund des Überschreitens der 50-Prozent-Schwelle wird Porsche indirekt die Kontrolle über die Scania AB, Södertälje, erlangen und ist nach schwedischem Recht verpflichtet, ein Pflichtangebot für den Lkw-Hersteller vorzulegen. Porsche weist darauf hin, dass es kein strategisches Interesse an Scania und am Erwerb von Scania-Aktien hat. Das Stuttgarter wird daher vermutlich nur den gesetzlich geforderten Mindestpreis bieten.
Die am Montag, 5. Januar 2009, zugekauften Papiere hatten einen Börsenwert von rund sechs Milliarden Euro. Ein Porsche-Sprecher bestätigte, dass sie aus eigenen liquiden Mitteln gekauft worden sind. Ursprünglich hatte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking den Sprung über die 50-Prozent-Marke schon für November angekündigt, dann aber verschoben. (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.01.2009
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