Porsche ist "Sprachwahrer des Jahres"
Zwar kommt auch ein exportorientiertes Unternehmen wie Porsche bei Sitzungen in Nordamerika oder Asien nicht ohne Englisch aus, aber im Gegensatz zu anderen global agierenden deutschen Konzernen ist das Denken und Sprechen in der Muttersprache im Stammwerk in Zuffenhausen sowie im Entwicklungszentrum in Weissach fest verwurzelt: "Wir würden uns eines entscheidenden Vorteils berauben, wenn wir ohne Not unsere Muttersprache über Bord werfen, nur um uns einen modernen Anstrich zu geben", sagte Porsche-Pressechef Anton Hunger.
In den vergangenen Jahren wurden bereits Papst Benedikt XVI., der Dichter Reiner Kunze und die Kammersängerin Edda Moser als "Sprachwahrer" ausgezeichnet. (ar/jri) Letzte Änderung: 12.03.2008
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