Porsche klagt gegen Ablehnung des Antrags
Der Antrag war vor einem Monat am Widerstand des Landes Niedersachsen gescheitert, das von der Klausel profitiert. Sie sieht vor, dass kein Aktionär bei VW mehr als 20 Prozent Stimmrecht hat, egal wie viele Anteile er besitzt. Niedersachsen hält 20,1 Prozent der Aktien und hat damit das gleiche Stimmrecht wie Porsche mit über 30 Prozent. Der Passus war im Oktober 2007 vom Europäischen Gerichtshof als Verstoß gegen europäisches Recht und gegen den freien Kapitalverkehr gewertet worden. Dennoch hat das Bundeskabinett heute (27. Mai 2008) dem von Justizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Neuentwurf zugestimmt, der an der 20-Prozent-Regelung festhält. (ar/jri) Letzte Änderung: 27.05.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Fahrbericht Volkswagen Tiguan Sport & Style 2,0l TDI: Eine neue Liebe
- Abarth kehrt nach Deutschland zurück
- Audi feiert 250 000ste Oberklasse-Limousine
- Flüssiggas beliebteste Kraftstoffalternative
- 104. Platz für den Kia Pro-Cee'd mit Continental-Serienreifen


