Porsche peilt Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen an

Der Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE hat dem Vorstand grünes Licht für die Erhöhung der Beteiligung an Volkswagen von derzeit rund 31 Prozent auf über 50 Prozent gegeben. In Branchenkreisen war dieser Schritt bereits erwartet worden.

Das Kontrollgremium ermächtigte heute (3. März 2008) den Vorstand in einer außerordentlichen Sitzung, weltweit alle für die Mehrheitsbeteiligung notwendigen aufsichts- und kartellrechtlichen Maßnahmen einzuleiten. Die Prüfungen der Aufsichtsbehörden werden voraussichtlich einige Monate dauern. Sobald die erforderlichen Freigaben vorliegen, kann die Porsche SE die Aktienmehrheit an Volkswagen erwerben. "Unser Ziel ist die Schaffung einer der innovativsten und leistungsstärksten Automobil-Allianzen der Welt, die dem verschärften internationalen Wettbewerb gerecht wird", sagte Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Porsche SE. Gleichzeitig betonte Wiedeking, dass eine Fusion beider Unternehmen nicht geplant sei.

Der Erwerb weiterer 20 Prozent an VW entspricht beim derzeitigen Börsenkurs von rund 150 Euro je Stammaktie einem Investment von knapp zehn Milliarden Euro. (ar/hg) Letzte Änderung: 03.03.2008









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