Porsche RS Spyder schnellstes LMP2-Auto in der Vorqualifikation
Die zweitbeste Zeit im 476 PS starken RS Spyder gelang John Nielsen (Dänemark, Team Essex), der das bedeutendste und härteste Langstreckenrennen der Welt 1990 gewonnen hat. In der GT2-Klasse für seriennahe Sportwagen schaffte Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister
(Deutschland) im 911 GT3 RSR die zweitbeste Rundenzeit.
Verstappen bestreitet das Rennen zusammen mit seinen niederländischen Teamkollegen Peter van Merksteijn und Jeroen Bleekemolen. Das dänische Essex-Team hat für den Langstreckenklassiker einen prominenten dritten Fahrer engagiert. Die beiden dänischen Stammpiloten John Nielsen und Casper Elgaard werden vom deutschen Porsche-Werksfahrer Sascha Maassen unterstützt. Der 38-Jährige war an der Entwicklung des RS Spyder beteiligt und gewann 2006 mit dem Spyder die LMP2-Klasse in der American Le Mans Series.
Porsche ist mit 16 Gesamtsiegen der erfolgreichste Hersteller in der 85-jährigen Geschichte des 24-Stunden-Rennens von Le Mans. Die 13,629 Kilometer lange Rennstrecke, die großteils über normale Landstraßen führt, gehört zu den schnellsten Kursen der Welt. Der Vollgasanteil einer Runde beträgt knapp 75 Prozent. Um der Streckencharakteristik gerecht zu werden, wurde für den RS Spyder ein spezielles Le-Mans-Kit entwickelt. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Karosserieteile, die den Luftwiderstand verringern sollen. Dazu gehören die etwa fünf Zentimeter längeren und insgesamt flacheren Kotflügel mit entsprechend leicht modifiziertem Scheinwerferglas. Der Reduzierung des Luftwiderstands dient auch ein leichter Aufsatz in der Mitte des Heckteils. (ar/jri) Letzte Änderung: 02.06.2008
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- Peugeot erreicht Bestzeit beim Le Mans-Testtag
- Erster Sieg für Volkswagen in der Formel-3-Euro-Serie
- Opel OPC Race Camp-Teilnehmer erlebten ihre Feuertaufe
- GTÜ unterstützt historischen Rennsport
- Dakar-Serie wird ausgebaut


