Porsche schickt den 911 GT3 R Hybrid erneut ins Rennen
Beim 1000-Meilen-Rennen vor den Toren der US-Metropole Atlanta geht der Porsche 911 GT3 R Hybrid außer Konkurrenz an den Start, da die Hybridtechnologie noch nicht ins GT-Reglement aufgenommen ist. Porsche will den Renneinsatz für die Weiterentwicklung der Hybridtechnologie und der gezielten Verbrauchsoptimierung nutzen. Der 911 GT3 R Hybrid war beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring im Mai diesen Jahres knapp zwei Stunden vor Rennende ausgefallen und hatte mehr als acht Stunden das Gesamtklassement angeführt.
Die zum Antrieb benötigte Elektroenergie gewinnt der 911 GT3 R Hybrid beim Bremsen und speichert diese in einem elektrischen Schwungrad. Beim Beschleunigen wird diese Energie automatisch zur Entlastung des Verbrennungsmotors an die Vorderräder abgegeben. Dies führt zu einer Reduzierung des Verbrauchs und somit zu einer Erhöhung der Reichweite auf der Strecke. Darüber hinaus können die Fahrer die gespeicherte Energie auch manuell mit einer Boost-Wippe am Lenkrad abrufen und als Zusatzschub bei Überholvorgängen nutzen. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 28.08.2010
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