Porsche stiftet handschriftliches Manuskript
Die 28-seitige Handschrift mit dem Titel "Berliner Kindheit um neunzehnhundert" hatte Benjamin 1932 zu Papier gebracht und seinem Sohn Stefan gewidmet. Porsche hatte das Manuskript vom Stuttgarter Archivar Herbert Blank erworben, von dem der Sportwagenhersteller vor sieben Jahren bereits die rekonstruierte Bibliothek des Schriftstellers Franz Kafka übernommen und der Prager Kafka-Gesellschaft geschenkt hatte.
Porsche setzt damit seine Kultur- und Literaturförderung fort, mit der sich der Autobauer auch der Bewahrung der deutschen Sprache und ihrer Verbreitung als Fremdsprache verschrieben hat. Im März war das Unternehmen zum "Sprachwahrer des Jahres 2007" gewählt worden. Die Zeitschrift "Deutsche Sprachwelt" honorierte damit das Festhalten des Sportwagenherstellers an der deutschen Sprache in einer immer mehr vom Englischen dominierten Welt. (ar/jri) Letzte Änderung: 08.05.2008
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