Porsche Typ 64 wird erstmals außerhalb Deutschlands ausgestellt
Das "High Museum of Art" ist eines der führenden Kunstmuseen der Welt. Mit der Sonderausstellung "The Allure of the Automobile" würdigt es großartige Fahrzeugentwicklungen aus den Jahren 1930 bis 1960 und zeigt Unterschiede in der Entwicklung von amerikanischem und europäischem Design auf. Der Typ 64 wird dabei neben weiteren Automobilikonen von Bugatti, Duesenberg, Jaguar, Ferrari, Pierce Arrow, Packard, Cadillac und Tucker als Synthese aus innovativer Konstruktion, handwerklicher Kunstfertigkeit und außergewöhnlichem Design präsentiert.
Für die Marke Porsche hat der Typ 64 eine ganz besondere Bedeutung: In den Jahren 1938 und 1939 wurde er unter Leitung von Ferdinand Porsche konstruiert und zeigt er bereits alle Merkmale späterer Modelle. Ursprünglich für das Langstreckenrennen Berlin-Rom entworfen, kam der Sportwagen kriegsbedingt nie zum Einsatz. Auf dem Weg zum ersten Porsche, dem Typ 356 aus dem Jahr 1948, markiert er jedoch einen wichtigen Meilenstein.
Seine Stromlinienform aus Aluminium zeigte bereits richtungweisende Ansätze für alle späteren Sportwagen von Porsche. Der Porsche Typ 64 erreicht eine Dauergeschwindigkeit von über 130 km/h. Kein Wunder und wurde von Ferdinand Porsche selbst gerne für lange Fahrten genutzt.
Anlässlich des Neubaus des Porsche-Museums in Stuttgart-Zuffenhausen wurde die Aluminiumkarosserie des Typ 64 in mehrjähriger Handarbeit von Experten nachgebaut. Seit der Museumseröffnung im Januar 2009 markiert der Typ 64 den Beginn des Ausstellungsrundgangs. Während der Ausstellung in Atlanta zeigt das Museum bis Ende Juni 2010 das Spantenmodell der Typ 64-Karosserie - ein aus Holz gefertigtes Skelett, über das die 1,2-Millimeter starken Aluminiumbleche in Form gebracht wurden. (ampnet/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 17.02.2010
Whrend der Typ 64 dem Publikum in Atlanta prsentiert wird, zeigt das Porsche-Museum bis Ende Juni 2010 das Spantenmodell der Typ 64-Karosserie.
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