Porsche und Niedersachsen halten absolute Mehrheit an VW
Das damit verbundene Pflichtangebot an die Aktionäre soll Porsche zufolge lediglich den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreis anbieten. Bei einem Aktienkurs von derzeit 117,70 Euro läge dieser bei knapp 101 Euro. Wann Porsche diesen Schritt macht, ist unklar, auch die exakten Konditionen ließen die Zuffenhausener offen. Inzwischen hat Porsche-Chef Wendelin Wiedeking den Schritt in der Öffentlichkeit erklärt: "Wenn ein Hedge-Fonds den VW-Konzern in seine Einzelteile aufteilt und an die Börse bringen würde, könnten wir unseren wichtigsten Partner verlieren", sagte Wiedeking heute der "Bild"-Zeitung. "Eine solche Zerschlagung dürfen wir nicht zulassen. Deshalb haben wir gehandelt." Er greift damit dem Einstieg von Investoren vor, die VW nach dem wahrscheinlichen Fall des VW-Gesetzes aufkaufen, zerteilen und dann einzelne Konzerngesellschaften veräußern könnten. (ar/os) Letzte Änderung: 26.03.2007
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