Porsche-Vorstand und Betriebsrat vereinbaren Standortsicherung
Das Unternehmen schafft damit die Voraussetzung zur weiteren Steigerung von Produktivität und Flexibilität und die Grundlage für eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung. Im Gegenzug wird Porsche in den nächsten fünf Jahren einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in Infrastruktur und Innovationsprojekte investieren. Für die Mitarbeiter der deutschen Tochterunternehmen werden bis Ende des Jahres separate Regelungen getroffen.
Die Vereinbarung sieht die Beschäftigungssicherung in den kommenden fünf Jahren für die gesamte Belegschaft der Porsche AG vor. Dafür soll der Mittelmotor-Sportwagen Bpxster dauerhaft als zweites Standbein neben allen 911-Modellen im Porsche-Stammwerk Zuffenhausen gebaut werden. Zudem sollen pro Geschäftsjahr 100 Auszubildende für technische und kaufmännische Berufe oder Studierende der Dualen Hochschule eingestellt werden. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen, bis 2015 jeden Absolventen nach erfolgreichem Abschluss in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen.
Darüber hinaus verständigten sich Vorstand und Betriebsrat, den Mittelmotor-Sportwagen Cayman ab Frühjahr 2011 in Zuffenhausen vom Band laufen zu lassen. Die lackierten Rohkarossen der Cayman-Modelle werden weiterhin vom finnischen Fertigungspartner Valmet Automotive zugeliefert.
Sollte die Fahrzeug-Produktion in Zuffenhausen an ihre Grenzen stoßen, wird Porsche im Rahmen einer Produktions-Drehscheibe auf Kapazitäten im Volkswagen-Konzern zurückgreifen.
Der Entwicklungsstandort Weissach soll weiter gestärkt werden. (ampnet/nic)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 22.07.2010
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