Porsche weist Profitabilitätsberechnung von B&D-Forecast zurück

Porsche hat die Berechnung des Prognose-Instituts B&D-Forecast als unseriös zurück gewiesen. Das Institut behauptet in einer Studie, der Sportwagenhersteller hätte an jedem seiner im Geschäftsjahr 2005/06 verkauften 96 794 Sportwagen im Schnitt 21 799 Euro verdient. Die Berechnung sei irreführend, weil sie nicht die umfangreichen Einmaleffekte und Sondereinflüsse berücksichtige, die in das Vorsteuerergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2005/06 eingeflossen seien und die mit dem originären Geschäft nichts zu tun haben, erklärte das Unternehmen.

So stammen 203 Millionen Euro des Vorsteuerergebnisses aus der Beteiligung an der Volkswagen AG. Bei dieser Summe handelt es sich zum größten Teil um eine rein buchhalterische Größe. Diese muss Porsche nach dem Gesetz in seine Ergebnisrechnung aufnehmen, obwohl davon kein Euro in die Kasse des Sportwagenherstellers fließt. Darüber hinaus summieren sich die Erträge aus Kurssicherungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der VW-Beteiligung auf einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag, der ebenso wenig mit dem eigentlichen Fahrzeuggeschäft zu tun hat. Außerdem hat der Hersteller durch den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH einen Buchgewinn von 80,7 Millionen Euro realisiert. Auch dieser Betrag kann nicht dem Fahrzeuggeschäft zugerechnet werden.

Aus Sicht des Stuttgarter Autobauers ist es deshalb unseriös, die beschriebenen Sondereffekte in die Berechnungsgrundlage für die Profitabilität je Fahrzeug mit einzubeziehen. (ar/nic) Letzte Änderung: 23.01.2007









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