Porsche weist Profitabilitätsberechnung von B&D-Forecast zurück
So stammen 203 Millionen Euro des Vorsteuerergebnisses aus der Beteiligung an der Volkswagen AG. Bei dieser Summe handelt es sich zum größten Teil um eine rein buchhalterische Größe. Diese muss Porsche nach dem Gesetz in seine Ergebnisrechnung aufnehmen, obwohl davon kein Euro in die Kasse des Sportwagenherstellers fließt. Darüber hinaus summieren sich die Erträge aus Kurssicherungen in Zusammenhang mit dem Erwerb der VW-Beteiligung auf einen deutlich dreistelligen Millionenbetrag, der ebenso wenig mit dem eigentlichen Fahrzeuggeschäft zu tun hat. Außerdem hat der Hersteller durch den Verkauf der CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH einen Buchgewinn von 80,7 Millionen Euro realisiert. Auch dieser Betrag kann nicht dem Fahrzeuggeschäft zugerechnet werden.
Aus Sicht des Stuttgarter Autobauers ist es deshalb unseriös, die beschriebenen Sondereffekte in die Berechnungsgrundlage für die Profitabilität je Fahrzeug mit einzubeziehen. (ar/nic) Letzte Änderung: 23.01.2007
Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:
- "Smart Story" wird aufgrund der Nachfrage bis 4. Februar verlängert
- Betrunkener Freizeitkapitän muss auch Führerschein abgeben
- Farbtrends: Weiße Revolution auf den Straßen
- Fazit der Dakar: Doppelsieg für Mitsubishi - bester VW auf Rang 4
- Kurzzulassungen laut KBA rückläufig


