Porsche weist Wulf-Vorstoß zu Sperrminorität zurück

Die Porsche SE sieht in dem Antrag des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) den Versuch, den VW-Aufsichtsrat in unzulässiger Weise zu instrumentalisieren. Der VW-Aufsichtsrat sei nicht das Gremium, um komplexe europa- und aktienrechtliche Fragen kurzfristig und per Mehrheitsbeschluss als falsch oder richtig festzustellen, stellt die Porsche Holding heute in einer Presserklärung fest.

Der Antrag von Ministerpräsident Wulff, im Aufsichtsrat der Volkswagen AG am Mittwoch, 23. April 2008, über die Rechtmäßigkeit einer Beibehaltung der Sperrminorität von 20 Prozent abstimmen zu lassen, komme für die Porsche Automobil Holding SE nicht überraschend. Es sei aber klar - so das Unternehmen -, dass der entsprechende Ergänzungsantrag des Landes Niedersachsen auf der VW-Hauptversammlung am Donnerstag, 24. April 2008, in Hamburg abgelehnt wird.

Porsche für eine gesamthafte Aufhebung des VW-Gesetzes ein und fordert die vollständige Umsetzung des EuGH-Urteils. Das Unternehmen sieht seine Rechtsposition durch die aktuelle Stellungnahme von EU-Kommissar Charly McCreevy bestätigt. (ar/Sm) Letzte Änderung: 17.04.2008









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