Prüft Niedersachsen Aufstockung der Volkswagen-Aktien?
Hintergrund der Überlegungen ist der Streit mit Porsche. Der Sportwagenhersteller ist mit über 30 Prozent Mehrheitsaktionär, hat nach dem VW-Gesetz aber nicht mehr Stimmrecht als das Land Niedersachsen. Mit einem Antrag auf Anhebung der Sperrminorität auf die üblichen 25 Prozent war Porsche im April auf der VW-Hauuptversammlung gescheitert. Ministerpräsident Christian Wulff hatte angekündigt, es notfalls auf eine juristische Auseinandersetzung ankommen zu lassen.
Porsche beruft sich auf den Europäischen Gerichtshof. Der hatte im Herbst 2007 das VW-Gesetz wegen Behinderung des freien Kapitalverkehrs gekippt. In ihrem ersten Vorschlag für einen Neuentwurf hat Bundesjustizministerien Brigitte Zypries allerdings an der 20-Prozent-Klausel festgehalten. (ar/jri) Letzte Änderung: 07.05.2008
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