PSA tritt auf Kostenbremse

Der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroen will mit einem strikten Plan seine Kosten reduzieren. Wie das Unternehmen im Vorfeld des Pariser Autosalons mitteilte, sollen unter anderem durch einen Einstellungstopp noch in diesem Jahr etwa 125 Millionen Euro eingespart werden. Insgesamt werden etwa 10 000 Stellen wegfallen, unter anderem durch die Schließung des Werkes im britischen Ryten. 


In Trnava wird eine Ausbaustufe des dortigen Werks nicht umgesetzt - allein das lässt 200 Millionen Euro an geplanten Investitionen wegfallen. Auch bei den Investitionen will PSA sparen: Sie werden von drei auf 2,5 Milliarden Euro reduziert. Gleichzeitig will der Konzern mit sechs neuen Modellen bis 2009 das zuletzt schwächelnde Geschäft in Europa beleben. So werden die Franzosen unter anderem in SUV-Segment vorstoßen. Dazu kaufen sie von Mitsubishi den Outlander zu, der allerdings ausschließlich mit Technik der Japaner bestückt ist und so ebenfalls Entwicklungskosten spart. (ar/sb) Letzte Änderung: 27.09.2006









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