PSA und Fiat bauen neuen Kleinsttransporter
Der Laderaum ist durch eine Heckflügeltür sowie seitliche Schiebetüren zugänglich. Serienmäßig sind alle drei Modelle unter anderem mit Servolenkung, ABS und Fahrer-Airbag ausgerüstet. Optional lieferbar sind unter anderem Parksensoren und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und erweiterbares Ladevolumen durch klappbaren Beifahrersitz mit Trenngitter.
Angetrieben werden die neuen Fahrzeuge wahlweise von Benzin- und Dieselmotoren. So bietet PSA den Bipper und den Nemo mit einem 1,4 Liter-Benzinmotor mit 54 kW/73 PS sowie einem sparsamen 1,4 Liter-HDi-Diesel mit 50 kW/68 PS und einem CO2-Ausstoß von 119 g/km an. Wahlweise ist ein automatisiertes Schaltgetriebe verfügbar. Beim Fiat Fiorino steht neben dem Benziner der hauseigene 1,3-Liter-Multijet-Diesel zur Verfügung, der 55 kW/75 PS leistet und 4,5 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht.
Mit dem Modell setzen PSA und Fiat ihre Kooperation fort, die bereits beim Bau von Vans und Transportern praktiziert wird. Die Gesamtinvestitionen für den neuen Lieferwagen betragen 380 Millionen Euro, 180 Millionen davon flossen in die Forschung und Entwicklung. Bipper, Nemo und Fiorino werden von Tofas im Werk in Bursa gebaut. Die vorgesehen Jahresproduktion beträgt 158 000 Fahrzeuge. Tofas ist der größte Fahrzeughersteller der Türkei und Teil eines Joint Venture zwischen Fiat und der Koç-Gruppe.
Die Markteinführung des neuen Kleintransporters in die einzelnen Märkte erfolgt schrittweise ab Ende 2007, der Fiat folgt im Februar 2008. (ar/jri) Letzte Änderung: 04.10.2007
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