PSA und Fiat präsentieren ihre neuen Kompakttransporter
Der neue kompakte Kastenwagen bietet eine breite Palette von Karosserievarianten mit mehr Ladevolumen (5 bis 7 Quadratmeter ) und höheren Nutzlasten (1000 und 1200 kg) im Vergleich zu Vorgängergeneration. Außerdem erweitern die beiden Kooperationspartner ihr Angebot um einen neuen Typ Pkw. Dieses voll verglaste Kombimodell ähnelt einem "Minivan" im XXL-Format, mit dem sich bis zu neun Personen befördern lassen.
Die Kastenwagen werden in Valenciennes (Frankreich) im Werk Sevel Nord gefertigt, das beiden Gruppen gehört und über rund 4400 Arbeitsplätze verfügt. In dieser Produktionsanlage, die von PSA Peugeot Citroën operativ geführt wird, werden auch die Großraumlimousinen der gehobenen Kategorie für die Marken Fiat, Lancia und Peugeot/Citroën, montiert. Die Investitionen in die Fertigungsanlagen der neuen Modellfamilie belaufen sich auf 440 Millionen Euro. Die Produktionskapazität beträgt 130 000 Einheiten pro Jahr im Drei-Schicht-Betrieb. Mit den Großraumlimousinen, den neuen kompakten Kastenwagen und den Kombis in ihren verschiedenen Karosserievarianten werden in Sevel Nord auf einer einzigen Montagelinie bis zu 14 unterschiedliche Karosserietypen gefertigt.
Die 1995 eingeführte Vorgeneration des Fiat Scudo, Peugeot Expert und Citroën Jumpy wurde knapp eine Million Mal gefertigt. Ab 2008 wird ein unter der Federführung von Tofas in der Türkei gefertigter Minikastenwagen auf den Markt kommen, um die Produktpalette abzurunden. (ar/sb) Letzte Änderung: 09.11.2006
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