PSA will Fertigungskosten senken

Der neue PSA Peugeot Citroen-Chef Christian Streiff will die Fertigungskosten bei den französischen Autobauern drastisch senken. Dazu schreckt der ehemalige Airbus-Sanierer auch vor massiven Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer nicht zurück. Details nannte er nicht. "Wir wollen keine Preissenkung um ein paar Prozentpunkte, wir wollen die Größenordnung ändern", sagte Streiff der französischen Tageszeitung "Figaro". Dabei will der Manager auch die Zulieferer einbeziehen.



Die Produktion des Autobauers soll in den kommenden Jahren von derzeit 3,5 auf vier Millionen Fahrzeuge ansteigen. Dabei sollen neue Segmente erschlossen und die Preise auf niedrigem Niveau gehalten werden. Auch im SUV-Segment und in der Oberklasse Streiff neue Fahrzeuge in Aussicht. Den Sparplänen könnte auch der Zulieferer Faurecia zum Opfer fallen. Über einen Verkauf will PSA aber erst nach einer Sanierung der Tochter entscheiden.

Die Verhandlungen mit dem malaysischen Autobauer Proton über eine Zusammenarbeit hat Streiff nach eigenen Angaben abgebrochen. (ar/so) Letzte Änderung: 05.03.2007









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