Qualitätssicherung?

Es könnte den Anschein haben, als beschäftigte Mercedes-Benz jetzt auch Chinesen, um die Qualität seiner Fahrzeuge zu überprüfen. Tatsächlich handelt es sich wohl aber eher um eine offene Form des Lernens von anderen, was chinesische Techniker in diesen Tagen auch auf der Tokio Motor Show praktizieren.

Der Schutz des geistigen Eigentums wird für Automobilhersteller, erst recht aber auch für deren Zulieferer zu einer immer wichtigeren Aufgabe. Das Bewusstsein für die damit verbundenen Gefahren für die Zukunft unserer Wirtschaft wächst aber nicht nur in der Industrie.Auch die Politik beginnt, dieses Thema ernstzunehmen. So lädt die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung für Donnerstag, 1. November 2007, nach Berlin zu einem Seminar mit dem Titel "Der effektive Schutz geistigen Eigentums - Schlüsselfrage für die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Europas?". Daran nehmen die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Klaus Bräunig, BDI, Erika Mann, Mitglied des Europäischen Parlaments, Jens Gaster, EU-Kommission, Dr. Manfred Gentz und weitere Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Politik teil. Die Veranstaltung wird von Professor Dr. Heik Afheldt, Publizist und Wirtschaftsberater, moderiert. (ar/Sm) Letzte Änderung: 25.10.2007





"Qualitätssicherer" bei der Arbeit auf dem Stand von Mercedes-Benz während der Tokio Motor Show.
Foto: UnitedPictures
"Qualitätssicherer" bei der Arbeit auf dem Stand von Mercedes-Benz während der Tokio Motor Show. Foto: UnitedPictures






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