Rademacher: Rund 30 000 Jobs sind im Kfz-Gewerbe bedroht

Rund 30 000 Jobs bei Autohändlern und Werkstätten konnten dieses Jahr verloren gehen. Das sagte Robert Rademacher, der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Mit insgesamt rund 470 000 Beschäftigten in rund 40 000 Betrieben ist die Branche im Hinblick auf Arbeitsplätze nahezu so bedeutend wie die Autohersteller selbst oder deren Zulieferer.

Schon seit einigen Jahren schrumpft die Zahl der Autohändler in Deutschland um jährlich rund 1000. "Aber dieses Jahr dürften es mehr werden, die ausscheiden", schätzt Rademacher. Meist werde eine Insolvenz der Grund sein, manchmal auch Fusionen. Rademacher ist auch dieses Jahr wieder pessimistischer, was den Gesamtmarkt für Neufahrzeuge in Deutschland angeht. Der ZDK sieht nach knapp 3,1 Millionen Fahrzeugen in 2008 für dieses Jahr nur noch 2,8 Millionen Verkäufe. Der Verband der Automobilhersteller rechnet dagegen noch mit 2,9 Millionen verkauften Autos in Deutschland. (ar/Sm) Letzte Änderung: 06.01.2009

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