Renault-Absatz sinkt weltweit um vier Prozent
Der Absatzrückgang in Frankreich und Europa ist Renault zufolge hauptsächlich auf zwei Faktoren zurückzuführen: Den Mangel an neuen Modellen und die Fortsetzung der selektiven Verkaufspolitik. Diese beiden Faktoren führten zu einem Verkaufsrückgang auf Konzern-Ebene von 8,7 Prozent auf 1 691 585 Einheiten. Dies entspricht einem Marktanteil von 9,4 Prozent. Mit 1 644 068 verkauften Einheiten und einem Anteil von 9,1 Prozent am Gesamtmarkt (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) ging der Absatz der Marke Renault in den Regionen Frankreich und Europa um 9,8 Prozent zurück. Auf dem europäischen Markt für leichte Nutzfahrzeuge bleibt der französische Hersteller mit 319 344 verkauften Einheiten und einem Anteil von 14,1 Prozent im neunten Jahr in Folge führende Einzelmarke. Mit einer Absatzsteigerung von 54,4 Prozent auf 47 517 Einheiten ist Dacia weiterhin auf Erfolgskurs. Auf dem Heimatmarkt Frankreich bleibt Renault mit 649 893 verkauften Einheiten (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) und einem Anteil von 25,5 Prozent unangefochtener Marktführer.
Für 2007 erwartet Renault weltweit ein leichtes Absatzplus, das vor allem aus den Regionen Osteuropa und Lateinamerika kommen soll. Das Wachstum wird sich allerdings erst im zweiten Halbjahr mit dem Start der vorgesehenen Produktoffensive einstellen. In Europa sollen die Zahlen leicht über dem Niveau des Jahres 2006 liegen, vor allem wegen der Einführung der neuen Modelle des Twingo und des Laguna. (ar/sb) Letzte Änderung: 05.01.2007
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