Rettungsplan für Wohnwagenhersteller Knaus Tabbert gescheitert
Von der Insolvenz des größten deutschen Wohnmobil- und Wohnwagenbauer Knaus Tabbert sind insgesamt rund 1500 überwiegend im Inland beschäftigte Mitarbeiter betroffen. Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) erklärte dazu, dass der Freistaat eine Rettungsbürgschaft für das Unternehmen angeboten habe. Dies habe die Insolvenz aber nicht verhindern können. Nun gehe es darum, den Fortbestand des Wohnmobilherstellers zu sichern, sagte Müller.
Der Umsatz war im zum 31. Juli abgelaufenen Geschäftsjahr um 25 Millionen Euro auf 305 Millionen Euro zurückgegangen. Nach Medienberichten soll für das Jahr ein Minus von acht Millionen Euro entstanden sein. Bereits während der Leitmesse der Branche im September in Düsseldorf war klar, dass das Unternehmen in Schwierigkeiten steckte. Die Knaus Tabbert Group GmbH war 2001 durch die Fusion der Konkurrenten Knaus und Tabbert entstanden. (ar/Sm) Letzte Änderung: 09.10.2008
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