Rettungsplan für Wohnwagenhersteller Knaus Tabbert gescheitert

Der Freizeitfahrzeug-Hersteller Knaus Tabbert ist pleite. Das Unternehmen teilte heute (Donnerstag, 9. Oktober 2008) in Jandelsbrunn mit, die Verhandlungen mit Banken in der vergangenen Woche seien gescheitert. Das Unternehmen habe daher den Insolvenzantrag stellen müssen.

Von der Insolvenz des größten deutschen Wohnmobil- und Wohnwagenbauer Knaus Tabbert sind insgesamt rund 1500 überwiegend im Inland beschäftigte Mitarbeiter betroffen. Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller (CSU) erklärte dazu, dass der Freistaat eine Rettungsbürgschaft für das Unternehmen angeboten habe. Dies habe die Insolvenz aber nicht verhindern können. Nun gehe es darum, den Fortbestand des Wohnmobilherstellers zu sichern, sagte Müller.

Der Umsatz war im zum 31. Juli abgelaufenen Geschäftsjahr um 25 Millionen Euro auf 305 Millionen Euro zurückgegangen. Nach Medienberichten soll für das Jahr ein Minus von acht Millionen Euro entstanden sein. Bereits während der Leitmesse der Branche im September in Düsseldorf war klar, dass das Unternehmen in Schwierigkeiten steckte. Die Knaus Tabbert Group GmbH war 2001 durch die Fusion der Konkurrenten Knaus und Tabbert entstanden. (ar/Sm) Letzte Änderung: 09.10.2008









Leser dieser News interessierten sich auch für folgende Themen:

Autonews Archiv
Aktuelle Umfrage
Würden Sie auf ein Auto verzichten, wenn Sie könnten?
Kfz-Newsletter
Jede Woche die aktuellen News über neue Autos, Termine und Unterhaltsames aus der Kfz-Branche
Newsletter abonnieren

Sie sind hier: Startseite > Autonews > Archiv > Oktober 2008 > Rettungsplan für Wohnwagenhersteller Knaus...