Revolutionäre Aktion zur Verkehrssicherheit
Wege in der Verkehrssicherheitsarbeit beschreiten. Gemeinsam mit der
Verkehrswacht und Polizei werden Experten des AvD bei einer Vorführung des
Kinofilms "Autobahnraser" den meist jugendlichen Zuschauern die Folgen von
Imponiergehabe im Straßenverkehr deutlich machen.
Die Stadt Luckenwalde und das dortige Union-Filmtheater unterstützen diese
Aktion und bieten den jungen Fahrern den Kinobesuch zu einem Sonderpreis von
5 Euro an. Hintergrund ist die negative Unfallbilanz im Landkreis
Teltow-Fläming besonders im Bereich der jungen Autofahrer im Alter zwischen
18 und 25 Jahren.
Für den Automobilclub wird der Leiter des AvD-Instituts für
Verkehrssoziologie Alfred Fuhr vor Ort sein, der erst im vergangenen Jahr in
einer Erhebung in Hessen nachgewiesen hat, dass Sicherheitsgurte von
Jugendlichen selten benutzt werden, da "Coolness" oftmals höher bewertet
wird als Sicherheit.
Gemeinsam mit einem AvD-Mitarbeiter, der früher selbst der Tuning-Szene
angehört hatte und sich nun verstärkt für Verkehrssicherheit engagiert,
begibt sich Fuhr direkt bei den Betroffenen auf die Suche nach den Ursachen
für das Spiel mit dem Tod auf der Straße.
Ohne erhobenen Zeigefinder wird das AvD-Team versuchen, die jungen
Autofahrer von dem Wahn zu kurieren, das Auto sei ein Instrument des
Balzverhaltens und passieren werde nur Anderen etwas, weil man sich selbst
in seinem Blechkäfig sicher fühlt.
Der Film "Autobahnraser" wurde wegen seiner negativen Vorbildfunktion oft
kritisiert und bietet daher den idealen Rahmen für eine derartige Aktion. Letzte Änderung: 05.03.2004
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