Richtfest für Hymer-Museum
Der Museumskomplex, besteht auf circa 10 000 Quadratmetern aus zwei Gebäuden und einer sehr attraktiven Außenfassade. Das kleinere eingeschossige Gebäude ist circa 75 Meter lang, 50 Meter tief sowie elf Meter hoch und erhält im Wesentlichen eine Glasaußenhaut mit hinterleuchteter Profililverglasung. Das zweite Gebäude ist zweigeschossig, 60 Meter lang und tief sowie circa 19 Meter hoch. Die Nord- und Südfassaden sind komplett verglast, die Ost- und Westseiten glänzen mit einer geprägten Edelstahlfassade. Beide Gebäude - konzipiert vom Architekturbüro "Bauart Liebel / Kiess Planungs GmbH" und errichtet vom Generalunternehmer "Schertler-Alge-Bühler GmbH" - basieren in ihrer baulichen Konstruktion auf einer Kombination aus Stahlbetonfertigteilen und Holz-Stahlfachträgern.
Der Museumskomplex soll künftig eine permanente "Ausstellung über die Lust des Reisens" beherbergen. Aus seinem Fundus von historischen Freizeitfahrzeugen wird Firmengründer Erwin Hymer im Museum etwa 110 Wohnwagen und Reisemobile ausstellen. Das älteste Exponat wird ein Schäferwagen aus dem Jahr 1856 sein. Viele weitere Wohnwagen und Reisemobile dokumentieren die historische Entwicklung der Freizeitfahrzeuge aus dem frühen 20. Jahrhundert (1930) bis in die Gegenwart. Darunter befinden sich auch restaurierte Unikate aus der ehemaligen DDR und zahlreiche internationale Einzelstücke, die neben der erfolgreichen Hymer-Geschichte die Entwicklung der gesamten Branche dokumentieren.
Die Exponate werden von stetig wechselnden Themenausstellungen begleitet werden. Diese werden sich mit den einzelnen Entwicklungsstufen und Epochen des Caravanings hinsichtlich der technischen wie auch der gesellschaftspolitischen Historie beschäftigen. (ar/jri)
Peter Schwerdtmann Letzte Änderung: 08.06.2009
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