Rückgang der Verkehrstoten kein Grund zur Entwarnung

Der Rückgang der Verkehrstoten in Deutschland gibt nach Ansicht des Auto Club Europa (ACE) keinen Grund zur Entwarnung. Die positive Entwicklung sei weniger auf Fortschritte bei der Verkehrssicherheit zurückzuführen, sondern vor allem auf optimierte Rettungsdienste und neue Medizintechnik, sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner heute (23. Januar 2008) in Stuttgart.

Hillgärtner forderte eine breit angelegte Initiative für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. So sollten beispielsweise alle Neuwagen unabhängig von ihrer Klasse serienmäßig mit (ESP) ausgerüstet werden. Der ACE fordert außerdem, Lkw mit sensorisch gesteuerten Notbremsen auszustatten, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Zur Unfallsenkung könnten außerdem moderne Verkehrssteuerungstechniken zur "Entschleunigung des Verkehrs" beitragen, sagte der ACE-Sprecher.

Um die Zahl der Verkehrstoten weiter zu senken setzt der ACE auch auf die baldige Einführung des so genannten e-calls. Das System löse zum Zeitpunkt des Unfalls die Alarmierung der Rettungsleitstelle automatisch aus und sorge für die unmittelbare Ortung der Unfallstelle. (ar/jri) Letzte Änderung: 23.01.2008









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