Rückrufaktion für unwirksame Dieselrußfilter gefordert
Insgesamt sind in diesem Jahr nur rund 200 000 Diesel-Personenwagen nachträglich mit Dieselruß-Filtern ausgerüstet worden. Die Quote liegt also deutlich unterhalb der Erwartungen, was zum Beispiel die Bundesländer freut, die nun die zugesagten Steuergutschriften nicht gewähren müssen. Laut DUH sind rund 60 000 der 200 000 Personenwagen mit den betreffenden Filtern oder baugleichen ausgestattet worden, die in der Praxis deutlich weniger wirksam sein sollen als bei der ursprünglichen ABE-Prüfung. Die DUH fordert deswegen ein verschärftes Prüfverfahren und außerdem einen Schnelltest, der in die Abgas-Sonderuntersuchung (AU) eingebaut werden kann. Außerdem will der Umweltverein eine umfassende Rückrufaktion.
Laut DUH sind die folgende ABE von dem Entzug betroffen:
17070 (Mercedes C/E 200/220 CDI, C/E 270 DI S/E 320 CDI)
17114 (Opel Astra/Corsa/Frontera/Meriva/Omega/Signum/Vectra/Zafira)
17117 (BMW 325d/330D/525D/530D u.a. / Mini / Opel Omega-B 2.5 ltr. / Toyota Yaris)
17118 (Audi A2/A3/A4/A6/A8 / Ford Galaxy / Seat/Skoda div. VW Polo/Golf IV/T4/T5/Lupo/Beetle/Sharan/Vento/Passat (nur 2.5 ltr.) / LT u.a.)
17148 (ar/Sm) Letzte Änderung: 15.10.2007
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