Russischer Milliardär steigt groß bei Magna ein
Der Einstieg von Deripaska könnte auch strategische Vorteile für den Autobauer Chrysler bringen, über dessen Übernahme Magna derzeit verhandelt. So könnte die DaimlerChrysler-Tochter, die derzeit weitgehend vom US-Geschäft abhängig ist, den rasant wachsenden russischen Markt einfacher für sich erschließen. Da der Mischkonzern Basic Element auch mit Rohmaterialien wie Aluminium und Stahl handelt, sind weitere Synergien zu erwarten.
Die Verhandlungen zwischen DaimlerChrysler und Magna über eine Übernahme von Chrysler befinden sich einem Medienbericht zufolge in einem fortgeschrittenen Stadium. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Magna, Siegfried Wolf, sagte der heute (11. Mai) der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", das Angebot befinde sich in der Bewertungsphase. Der Zulieferer strebe jedoch keine Mehrheit bei Chrysler an: "Magna hat nicht vor, künftig mit anderen Autoherstellern zu konkurrieren, das wäre doch fatal", sagte Wolf dem Blatt. Magna habe seine übrigen Automobilkunden über die eigenen Pläne informiert. Danach will der Zulieferer eine Beteiligung strikt vom Zuliefergeschäft trennen und über eine Holding für Chrysler das Autogeschäft führen. (ar/os) Letzte Änderung: 11.05.2007
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