Scania lehnt MAN-Offerte ab - trotzdem dominiert Zuversicht

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania hat die Offerte in Höhe von 9,6 Milliarden Dollar durch den deutschen Konkurrenten MAN abgelehnt. Sowohl Scania als auch die zur Wallenberg-Familie gehörende Holdinggesellschaft Investor hatten das Angebot nicht akzeptiert, weil es nicht dem realen Unternehmenswert entspreche. Trotzdem zeigte sich MAN weiter zuversichtlich, dass eine Übernahme zustande kommen könnte.

MAN-Chef Hakan Samuelsson sagte heute, er sei sicher, dass die Offerte am Ende von Erfolg gekrönt sein würde. Der Münchener Nutzfahrzeugbauer hatte je Scania-Aktie 0,151 neue MAN-Stammaktien und 38,35 Euro in bar geboten. Durch eine Fusion würde Europas größter Lkw-Produzent entstehen. Die Kartellbehörden müssen einer Übernahme noch zustimmen.

Unterdessen wurde bekannt, dass MAN mit dem französischen Autobauer Renault vereinbart hat, dessen Aktienpaket von knapp 5,7 Millionen Scania-Papieren zu übernehmen. Das teilte das Unternehmen heute mit. Renault hält 2,85 Prozent des Kapitals und 5,18 Prozent der Stimmrechte an Scania. (ar/sb) Letzte Änderung: 18.09.2006









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